Angebliche Radarstörungen US-Regierung stoppt fünf Offshore-Windparkprojekte

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Windpark vor Rhode Island (2023)

Foto: Julia Nikhinson / AP

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Auch Umweltgruppen und weitere politische Vertreter sehen Medienberichten zufolge in dem Schritt eine politisch motivierte Belastung der Windenergiebranche,die zuvor umfangreiche Genehmigungs- und Sicherheitsprüfungen durchlaufen habe – teils auch unter früheren Regierungen. Branchenvertreter und Projektentwickler prüfen demnach die Auswirkungen der Maßnahme auf Arbeitsplätze und Investitionen und haben teilweise juristische Schritte angekündigt.

US-Präsident Trump hat Windturbinen als kostspielig und ineffizient bezeichnet und sich wiederholt gegen die Branche gestellt. Im ​Wahlkampf hatte er versprochen,die Offshore-Windindustrie zu stoppen und ‌stattdessen Öl und ⁠Gas zu fördern. Im August hatte die Regierung bereits den fortgeschrittenen Bau des Projekts Revolution Wind von Orsted gestoppt,ein Bundesrichter hob das Verbot jedoch später auf.

sol/dpa/Reuters